Grausiger Fund neben dem Museum: Am Morgen wurde ein toter Mann auf einer Baustelle mitten in Wien entdeckt. Österreichische Medien rätseln über den "besonders brutalen Mord".
Zwei aufmerksamen Putzfrauen ist es zu verdanken, dass ein Toter entdeckt wurde, der an einem bekannten Platz mitten in der österreichischen Hauptstadt versteckt worden war.
Wie österreichische Medien berichteten, hätten die beiden Frauen am Samstagmorgen gegen acht Uhr die Leiche gefunden.
Zunächst sahen die Reinigungskräfte der Albertina blutige Kieselsteine am Eingang zum Museum, die aus den Pflanzbeeten der dortigen Bäume stammten. "Schleifspuren führten in Richtung Albertina-Plateau zu einer abgesperrten Baustelle", schreibt der Kurier.
In dem abgesperrten Baustellenbereich stießen die alarmierten Polizisten zwischen Brettern und Ziegeln auf den leblosen Körper eines Mannes.
Im Kopf des Toten, dessen Alter auf 20 bis 40 Jahre geschätzt wird, steckte ein Gartenrechen.
"Es ist anzunehmen, dass der Rechen von der Baustelle stammt", sagte Polizeisprecherin Michaela Ratz. Nach ersten Vermutungen hat sich der Mann in der Nacht auf dem Platz mit Unbekannten geprügelt und wurde von diesen zu der Baustelle geschleift, wo ihm jemand mit dem Rechen mehrfach ins Gesicht schlug.
Doch bislang rätseln Medien und Ermittler, wie es zu dem "besonders brutalen Mord" (Sender Life Radio) gekommen ist. Noch nicht einmal die Identität des Toten ist bislang klar.
Die Albertina öffnete derweil ihre Pforten für Museums-Besucher.
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