Im Herbst 2002 hatte er aus einen Hinterhalt wahllos zehn Menschen erschossen. Am Mittwoch soll der "Heckenschütze von Washington" hingerichtet werden.
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Das Archivbild von 2004 zeigt den "Heckenschützen von Washington" John Allen Muhammad, der am Mittwoch hingerichtet werden soll. Foto: dpa
Der "Heckenschütze von Washington", John Allen Muhammad, soll am Mittwochmorgen europäischer Zeit hingerichtet werden - sieben Jahre nach einer Mordserie, die über die USA hinaus Entsetzen ausgelöst hatte. Das Oberste Gericht der USA lehnte einen Antrag der Verteidigung auf einen Exekutionsaufschub ab.
Damit bleibt Muhammad nur noch ein Gnadengesuch beim Gouverneur des US-Staates Virginia, wo er er seit seiner Verurteilung 2004 in der Todeszelle sitzt. Dem Ersuchen werden von vornherein kaum Chancen eingeräumt.
Der damals 41 Jahre alte Muhammad und sein damals erst 16- jähriger Komplize Lee Boyd Malvo hatten im Herbst 2002 die Bevölkerung im Großraum Washington mit willkürlichen Schüssen aus dem Hinterhalt drei Wochen lang in Angst und Schrecken versetzt. Zehn Menschen wurden getötet und sechs weitere verletzt. Schon vor den Attacken von Washington waren in Alabama und Louisiana sechs Menschen dem Heckenschützen-Duo zum Opfer gefallen.
Während Malvo eine lebenslange Freiheitsstrafe erhielt, wurde Muhammad zum Tode verurteilt.
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(dpa/ehr)

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