Männer haben einer neuen Studie zufolge durchschnittlich einen höheren Intelligenzquotienten als Frauen. Gerade unter den Genies sei das weibliche Geschlecht besonders schwach vertreten.

Albert Einstein dpa

Albert Einstein gilt als Jahrhundert-Genie. Geschlecht: natürlich männlich. (Foto: dpa)

Männer haben im Durchschnitt einen höheren Intelligenzquotienten (IQ) als Frauen.

Das ist zumindest das Ergebnis einer groß angelegten Studie britischer Wissenschaftler, die nun in Teilen veröffentlicht wurde.

In ihrer Untersuchung fanden Paul Irwing und Richard Lynn vom Zentrum für Psychologie der Universität Manchester heraus, dass der IQ von Männern im Alter über 14 Jahren durchschnittlich fünf Punkte höher ist als bei Frauen. Und je höher der IQ ist, desto größer ist der Studie zufolge der Abstand zwischen Männern und Frauen.

Der Studie zufolge gibt es bis zum 14. Lebensjahr keinen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen, danach aber schon: Doppelt so viele Männer wie Frauen haben einen IQ oberhalb von 125 Punkten.

Ab der Grenze von 155, die Genies zugesprochen wird, kommt auf 5,5 Männer sogar nur noch eine Frau. Die Ergebnisse der Studie erklärten vielleicht zum Teil, wieso es mehr Männer unter den Schachmeistern, bei den Gewinnern von Mathematik-Wettbewerben oder unter den Nobelpreisträgern gebe, sagte Irwing.

 
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Frauen arbeiten allerdings effizienter

Bei gleichem IQ-Wert seien Frauen aber effizienter als Männer, fügte Irwing hinzu. Sie seien gewissenhafter und ertrügen es besser, über längere Zeitspannen zu arbeiten.

Für die Studie wurden in einer ersten Phase 80.000 Menschen getestet, in einer zweiten weitere 20.000. Die gesamte Untersuchung soll Ende des Jahres in einer britischen Fachzeitschrift für Psychologie veröffentlicht werden.

(sueddeutsche.de/AFP)

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