Hias Mayer, bekannt geworden als Witzbold im "Musikantenstadl", hat sich das Leben genommen. Seine Tochter fand ihn erschossen in seiner Wohnung auf.

Karl Moik und Hias Mayer

Karl Moik (links) und Hias Mayer waren im "Musikantenstadl" ein Traum-Duo. (Foto: dpa)

Der österreichische Musiker und Humorist Hias Mayer, 56, der durch seine Auftritte in der TV-Sendung „Musikantenstadl“ mit Karl Moik bekannt wurde, ist tot. Der Künstler beging Selbstmord, wie sein Freund und langjähriger Kollege Ewald Münzer der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Sonntag mitteilte.

Seine Tochter Martina habe ihn erschossen in seiner Wohnung aufgefunden, berichtet die Bild-Zeitung. Möglicher Hintergrund der Verzweiflungstat sei die Trennung von seiner Frau im Jahr 2005.

In der Öffentlichkeit kannte man ihn nur als Clown. Als Spaßmacher war er im „Musikantenstadl“ ein fester Bestandteil, bis er Anfang der 90er Jahre in Unfrieden mit Moderator Moik seinen Abschied nahm. Mayer hinterlässt vier Töchter.

Erste Erfolge feierte der gelernte Zimmermann in den 70er Jahren, bevor er Anfang der 80er Jahre mit dem Ligister Trio größere Bekanntheit in der Volksmusik-Szene erlangte. Der Durchbruch kam mit dem Lied „Laurenziberg“ im ersten „Musikantenstadl“. Mayer gab beim „Musikantenstadl“ oft den deftigen Spaßmacher.

Für das erste Ligister-Album gab es eine Goldene Schallplatte, mit dem „Musikantenstadl“ eroberte Mayer die Herzen der österreichischen, aber auch deutschen Fernsehzuseher. Zuletzt war es um den Musiker ruhiger geworden. Mit dem Ligister Trio trat er aber noch auf.

(dpa)

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