Der Polizei ist ein Schlag gegen den internationalen Rauschgifthändlerring gelungen: Von den 25 festgenommenen Verdächtigen kommen drei aus Deutschland.

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Bei europaweiten Razzien gegen den internationalen Rauschgifthandel sind 25 Verdächtige festgenommen worden, drei davon in Deutschland. Die Polizei habe elf Wohnungen in Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg durchsucht, teilten das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden und die Staatsanwaltschaft Frankfurt mit.

Bei den Festnahmen seien Polizisten der Elitetruppe GSG 9 und eines Spezialeinsatzkommandos zum Einsatz gekommen, weil die Verdächtigen als bewaffnet und gefährlich eingestuft worden seien. Insgesamt waren etwa hundert Beamte im Einsatz.

Auslöser der Razzien am Dienstag seien Ermittlungen der Antimafia-Staatsanwaltschaft im italienischen Trient gewesen. Den Verdächtigen aus Albanien und dem ehemaligen Jugoslawien werde vorgeworfen, den Heroinschmuggel aus Albanien nach Italien und den Schmuggel von Kokain aus den Niederlanden und Spanien nach Italien organisiert zu haben.

Bei den Razzien seien im In- und Ausland insgesamt 34 Wohnungen durchsucht worden, teilten die deutschen Ermittler mit. Dabei seien Immobilien, Bargeld, Fahrzeuge, eine Yacht, Schmuck, Hifi-Geräte, Waffen, Munition, gefälschte Ausweise sowie Streckmittel für Rauschgift sichergestellt worden. Insgesamt hätten die Fahnder Vermögenswerte von mehr als acht Millionen Euro beschlagnahmt. An der Aktion seien Behörden in Italien, den Niederlanden, Kroatien, Österreich und Luxemburg beteiligt gewesen.

(Reuters/AFP/cag/cn)

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Leserkommentare (3)



03.11.2007 23:28:33

yo la:

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