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Silvestermahl und Musik für die Ärmsten

Echte Nächstenliebe hat zu Silvester ein Gastwirt in der südspanischen Ortschaft Lepe nahe Huelva bewiesen. Patrocinio Mora bereitete 90 mittellosen Einwanderern aus Afrika in seinem Strandrestaurant ein festliches Mahl. Als Kellner waren unter anderem Bürgermeister Manuel Andrés González und mehrere Stadträte verschiedener Parteien im Einsatz, wie der Rundfunk berichtete. Zudem trat die andalusische Sängerin María José Santiago gratis auf.

"Ich habe selbst früher Not gelitten und weiß, wie schlimm solche Festtage sein können" , sagte Mora, der in einem Waisenhaus aufwuchs. Seine afrikanischen Gäste leben in der Umgebung von Lepe (25 000 Einwohner) in ärmlichen Behausungen und schlagen sich als Erntehelfer oder Gelegenheitsarbeiter durch. Viele von ihnen stammen aus Mali, kamen als Bootsflüchtlinge nach Spanien und sind illegal im Land.

(dpa/AFP/AP/segi)

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Leserkommentare (4)



02.01.2009 15:01:23

Sternenauge: Rakten und 'Boeller' einfach verbieten

Ich bin der Meinung Silvesterraketen und die sog. Boeller einfach zu verbieten, d.h. um die Silvesterzeit sollten schlicht und ergreifend einfach keine Raketen mehr verkauft werden. Damit ist natuerlich nicht das Problem geloest und ich hoere auch schon viele wettern, dass so die "Boeller- und Raketenindustrie" pleite gehen wuerde, und das in Zeiten der Rezession!

Aber vielleicht sollte man sich auch mal ueberlegen, wieviel es kostet, Polizisten an Silvester auf die Strasse zu schicken, den Sachschaden zu beheben (brennende Autos, kaputte Scheiben etc.) von alkoholisierten Menschen, die in der Notaufnahme landen, mal ganz zu schweigen.

Raketen und Boeller sind gefaehrlich, laut und machen viel Dreck. Ausserdem finde ich es aberwitzig, dass manche Leute immer noch das Geld haben, jenes innerhalb von 10 Minuten im wahrsten Sinne des Wortes zu verpulvern.

Ein Hoch auf Wunderkerzen und Knallerbsen!


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