Jetzt auch das noch: DSDS-Gewinner Mark Medlock und Pop-Titan Dieter Bohlen wollen als neues Modern Talking auftreten. Weil sie angeblich Ähnlichkeit "mit diesen beiden verrückten Typen" haben, wollen sie sich Miami Vice nennen.

Bohlen und MedlockGrossbild

Wollen als neues Modern Talking auftreten: Bohlen und Medlock. (Foto: ddp)

Der Sieger der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS), Mark Medlock, 28, und Musikproduzent Dieter Bohlen, 53, wollen als neues Modern Talking gemeinsam auf die Bühne.

Medlock sagte der Bild-Zeitung: "Es ist mein größter Traum, gemeinsam mit ihm auf die Bühne zu gehen. Ich am Mikrofon, Dieter am weißen Klavier. Ich möchte mit ihm Konzerte geben, mit ihm auf Tournee gehen - und eine gemeinsame CD mit ihm aufnehmen.“

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Bohlen sagte: "Ich bin megaglücklich über den Erfolg, den wir jetzt als Duo haben dürfen. Jetzt machen wir zusammen das beste deutsche Pop-Album seit Jahren. Das wird das neue Modern Talking!" Die Gitarre wolle er sich zwar nicht mehr umschnallen, aber er wolle Mark am Piano begleiten, so Bohlen.

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Mit den Aufnahmen für die Platte soll bereits am Sonntag begonnen werden. Mark werde aber auch weiter solo auftreten. Laut Medlock will sich das Duo "Miami Vice" nennen: "Irgendwie haben wir Ähnlichkeiten mit diesen beiden verrückten Typen aus der Krimiserie.“

Bohlen, der sich 1987 von seinem früheren Partner Thomas Anders trennte, blickt der Zusammenarbeit zuversichtlich entgegen: "Mit Mark wird’s keinen Ärger geben. Der Junge ist eine ziemlich ehrliche Haut.“

Erfolgreicher Vorgänger

Das neue Duo tritt in gewaltige Fußstapfen: Keine deutsche Popgruppe verkaufte je so viele Platten wie Dieter Bohlen und Thomas Anders als Modern Talking.

Die Zuneigung Medlocks zu dem in der „DSDS“-Jury sitzenden Bohlen war ein Running Gag in der gerade beendeten Staffel der Show. Der mit seiner souligen Stimme schnell zum Favoriten der Fans aufgestiegene Offenbacher beendete seine Auftritte regelmäßig mit „Dieter ich liebe dich“.

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Bei Modern Talking konnte von solch einer Harmonie zuletzt nicht mehr gesprochen werden. Nach dem erfolgreichen Comeback 1998 gingen Bohlen und Thomas Anders 2003 im Streit auseinander. Es folgten Schmerzensgeld-Prozesse um beleidigende Aussagen Bohlens über Anders.

 
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Ihre erste gemeinsame Karriere zwischen 1984 und 1987 brachte ihnen 13 Nummer-1-Hits; 1998 erfolgreich neu gegründet, sangen sie sich weitere fünf Jahre durch die Charts. Bei der Auflösung im Jahr 2003 hatten Modern Talking insgesamt 120 Millionen Alben und Singles verkauft.

Dabei kam die Band am besten in Kontinentaleuropa, Asien, Südamerika, Australien und einigen afrikanischen Ländern an. In Großbritannien war sie nur einmal in den Top Ten ("Brother Louie", Platz 4 in den BBC-Charts, 1986). In den USA spielten sie gelegentlich für europäische Einwanderer, schafften es aber nie in die Charts.

(sueddeutsche.de)

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Leserkommentare (14)



10.05.2007 09:58:27

maggomuc: passend zum Grand Prix...Lieder die die Welt nicht braucht

Ich bezweifle Bohlens gespür für die Musik auf keinen Fall. Ich spreche ihm sogar die Kompetenz des komponierens zu. Aber letztendlich ist es eine Musik die die Welt nicht braucht. Denn diese Generationsabhängige Kakophonie trifft letztendlich nur den Zahn der Zeit der kreischenden Teenies, welche sich (erfahrungsgemäß) im Alter für das begeistern der Bohlschen Musikdiarrhö schämen.

Für mich wäre Max jemand gewesen. Unangepasst vom Typ und der Musik. Denn letztendlich sollte doch Musik immer etwas sein was vom Herzen kommt.

Also harren wir der Dinge, geben uns dem Hype von "Miami Vice" hin und warten ob Bohlen nicht doch noch Hr. Medlock in Tötensen das "Ja- Wort" gibt. Halleluja


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