Schaden in Millionenhöhe
Großbrand in Berliner Philharmonie
21.05.2008, 13:18
Gefährliche Löschaktion: Die Feuerwehr kommt nur schwer an den Brandherd heran. (Foto: dpa)
Die weltberühmte Berliner Philharmonie kann ihren Konzertbetrieb trotz des Großbrandes möglicherweise schon in einigen Tagen wiederaufnehmen. Es sei kaum Löschwasser in den großen Konzertsaal eingesickert, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr am Mittwoch.
Bis zu einem Drittel der Dachfläche, etwa 1600 Quadratmeter, seien durch den Brand am Dienstag beschädigt worden. Provisorisch lasse sich das Dach jedoch binnen wenigen Tagen abdecken. Derzeit untersuche die Bauaufsicht das denkmalgeschützte Gebäude. Stelle sie keine gravierenden Schäden fest, könne der Konzertbetrieb vermutlich in wenigen Tagen weitergehen. Ob der Brand Auswirkungen auf die viel gerühmte Akustik des Gebäudes haben werde, könne er allerdings nicht sagen.
| Brand in der Berliner Philharmonie Dichter Qualm und schwarz-gelbe Schwaden | ||||||||||||||
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Das Feuer sei am Mittwochmorgen vollständig gelöscht und die Brandwachen abgezogen worden, sagte der Sprecher. Die Feuerwehr habe das Gebäude daraufhin wieder der Philharmonie übergeben. Der Schaden lasse sich noch nicht beziffern, liege aber sicher in Millionenhöhe. Als Brandursache würden weiter Bauarbeiten am Dach vermutet.
Ein Großaufgebot der Feuerwehr hatte am Dienstag das Feuer bekämpft, das auf dem Dach des markanten Baus in der Nähe des Potsdamer Platzes ausgebrochen war. Höhenrettungsexperten der Feuerwehr sägten auf den steilen Dachflächen die Verkleidung aus Zinkblech auf, um an die brennende Dämmschicht darunter zu gelangen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Musiker konnten auch ihre wertvollen Instrumente rechtzeitig in Sicherheit
bringen.
Die 1963 vollendete Philharmonie des Architekten Hans Scharoun gilt inzwischen als eines der Wahrzeichen Berlins. Anfangs war das markante Gebäude mit seiner gelb-goldfarbenen Außenhaut jedoch heftig umstritten. Der künstlerische Leiter der Philharmonie, Sir Simon Rattle, hielt sich während des Brandes im Ausland auf.
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![]() 21.05.2008 09:30:38 geco: mein gott ca-ke-koe. die schweißarbeiten fanden augenscheinlich AUF der dachhaut statt. die dämmung, die zu schwelen begonnen hatte, lag OBERHALB der betondecke (gott sei dank!). wie sollen denn da rauchmelder im inneren des gebäudes anschlagen? soll der rauch durch den beton nach unten diffundieren? natürlich sieht man bei einem brand oberhalb einer betondecke die rauchentwicklung zuerst von außen. und: es genügt bei schweißarbeiten oft schon ein kleiner unbemerkter funke, um einen schwelbrand auszulösen, eine rauchentwicklung wird u.u. oft auch erst stunden nach den eigentlichen arbeiten ersichtlich. was bleibt jetzt noch? entweder gehörten die schweißer zur achse des bösen, oder es war der göttliche blitz darselbst, der ob der schlechtigkeit der welt ein zeichen setzen wollte... ![]()
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