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Es geht vor allem um Bücher mit sexuellen Darstellungen kleiner Kinder sowie Manga-Comics: Das japanische Unicef-Komitee setzt sich für ein härteres Vorgehen gegen Kinderpornographie in Japan ein.
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Dieses Bild ist noch in Ordnung: In japanischen Comics geht es jedoch oft heftiger zu. (Foto: iStock)
Das japanische Komitee des UN-Kinderhilfswerks Unicef setzt sich für ein härteres Vorgehen gegen Kinderpornografie in Japan ein. In einem Petitionsaufruf auf ihrer Website www.unicef.or.jp fordert Unicef den Gesetzgeber auf, den Besitz von Kinderpornos unter Strafe zu stellen.
Das japanische Gesetz verbietet die Herstellung und den Vertrieb von Kinderpornos, nicht aber den "Besitz zum persönlichen Gebrauch". Es gebe im Endeffekt in Japan keine Handhabe gegen Leute, die Kinderpornos wollen, erklärte Unicef-Direktor Ken Hayami laut der Japan Times vom Mittwoch.
Das japanische Komitee von Unicef fordert die Regierung und das Parlament zudem auf, rechtlich gegen virtuelle Formen der Kinderpornographie vorzugehen. Dazu gehören Bücher mit sexuellen Darstellungen kleiner Kinder sowie Manga-Comics. Trotz der Einführung eines Gesetzes gegen Kinderpornographie vor neun Jahren sind Videos, Fotobücher und Comics mit sexuellen Darstellungen von Kindern in der zweitgrößten Wirtschaftsnation der Welt immer noch weitverbreitet.
Eine große Zahl an Kindern sei immer noch Ziel sexueller Ausbeutung, so Unicef. Wenn nicht gehandelt werde, drohe Japan einmal mehr als Hochburg der Kinderpornographie an den Pranger gestellt zu werden.
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(dpa/jüsc)
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