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Tote sollen in dem skandinavischen Land künftig gefriergetrocknet werden. Die Kirche ist begeistert und hat sich bereits an einem Unternehmen beteiligt, das sich auf die Methode spezialisiert hat.
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Seit Jahren setzt sich die lutherische Kirche von Schweden für die Legalisierung einer neuen Bestattungsvariante ein: Das Gefriertrocknen von Leichen.
Sie hat sich sogar schon mit fünf Prozent an dem Unternehmen Promessa der schwedischen Biologin Susanne Wiigh-Mäsak beteiligt, das sich auf die Methode spezialisiert hat und entsprechende Patente in 35 Ländern besitzt. Wiigh-Mäsak ist Marinebiologin und bezeichnet sich selbst als Fachfrau für ökologischen Anbau und Kompostierung.
Noch ist in Schweden das Verfahren nicht legalisiert. Doch Kulturministerin Lena Adelsohn Liljeroth sagte jetzt der schwedischen Kirchenzeitung Kyrkans Tidning , dass sie sich für eine gesetzliche Erlaubnis dieser Bestattungsform einsetzen wolle.
Das Gefriertrocknen verspricht eine geringere Belastung von Luft und Wasser als herkömmliche Bestattungsformen, bei denen die Zersetzung der Leiche mehrere Jahre dauert.
Bei minus 196 Grad Celsius wird die Leiche in flüssigem Stickstoff gefriergetrocknet und durch mechanische Vibrationen in grobes, geruchsfreies Pulver umgewandelt.
Nach dem Entfernen von etwaigen Metallresten wiegt ein ehemals 75 Kilogramm schwerer Mensch nur noch 25 Kilogramm.
Die Überbleibsel sollen dann in einen Sarg aus Maisstärke binnen eines Jahres zu Humus umgewandelt werden. Die Bestattung eile aber nicht, sofern das Pulver trocken gelagert werde, betont das Unternehmen.
(sueddeutsche.de)
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