Von Von Irmela Schwab

Laut interner Markforschung wird das Magazin "Instyle" am liebsten in der Badewanne konsumiert. Im weichen Schaum sinnieren mittlerweile 377.516 Leser, welche Pantolette zu welchem Kopfgesteck passt.

Ganz selbstbewusst spricht man bei Burda in diesen Tagen von "Instylisierung" und vom "Erfolgstandem Riekel-Welte". Der Grund: Vor fünf Jahren wurde das Magazin Instyle als Lizenz vom US-Verlag Time Inc. nach Deutschland verschifft.

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Seither hat Chefredakteurin Patricia Riekel - die Instyle noch neben der Leitung der Bunten miterledigt - jene erwähnte "Instylisierung" vorangetrieben. Die zum Beispiel darin bestehen mag, dass die Leserin nun weiß: Schuhe und Accessoires müssen dringend zusammenpassen. Solche Ratschläge holen sich mittlerweile 377.516 Leser gegen 2,55 Euro pro Exemplar vom Kiosk ab.

Am Montag nun feierte man. Und Geschäftsführer Philipp Welte findet, "Instyle hat einen Paradigmenwechsel bewirkt". Allein deshalb, weil es das erste Magazin sein will, das den Menschen in der Totale zeigt - auf instylianisch heißt das: Sarah Jessica Parker (Sex and the City) von oben bis unten. Aufgetürmte Frisur, Tanzteekleid, dann tiefer bis zu den Manolo-Blahnik-Schläppchen.

"Die Rubrik ,Der Look' ist das Herzstück von Instyle", sagt Welte. Und das Herzstück der Rubrik sind Promis. Der gesamte Markt ist angeblich starsüchtig geworden: Glamour, Joy Celebrity und Woman platzieren Hollywood-Diven auf dem Cover. Zuweilen sogar die selben: Als Instyle im April mit Charlize Theron auf dem Titel herauskam, prangte das Foto 16 Tage später auf dem Cover von Woman.

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