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Umwelt - Schwedt/Oder

Umwelt-Monitoring und Wildnis-Trail im Unteren Odertal

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Criwen (dpa/bb) - Der Nationalpark Unteres Odertal will dieses Jahr seinen zweiten Umweltbericht vorlegen. Das gab der Park bei einer Pressekonferenz am Donnerstag bekannt. In dem Papier wird dokumentiert, wie sich Natur und Landschaft des Parks seit 2011 in bestimmten Bereichen wie Fischvorkommen und Pflanzenarten entwickelt haben. Ein Teil der Ergebnisse wurde bereits im ersten Bericht 2013 vorgelegt.

Neben dem Monitoring hat der Park weitere Projekte für das laufende Jahr im Auge. So sollen Biwak-Plätze, kleine Nachtlager im Freien, Kanu-Touren und ein Wildnis-Erlebnispfad den Tourismus ankurbeln. Die Idee zu dem ein Kilometer langen Weg entstand, weil durch die Herbststürme im vergangenen Jahr viele Bäume im Park entwurzelt wurden. Besonders Eschen waren von den Stürmen betroffen.

Rückblickend konnte der Park einen Erfolg bei den im Park lebenden Brutvögeln melden: Von 61 nach der EU-Berichtspflicht ausgewählten, zu erfassenden Arten, wurden 50 im Park gezählt. Positiv entwickelten sich vor allem die Bestände von Kranichen und der Trauerseeschwalben. Der Vogel kommt selten vor und gilt in Deutschland als vom Aussterben bedroht.

Damit die Vögel weiter im Park bleiben, soll das Wassermanagement in der Anlage verbessert werden. "Wir werden versuchen, den Wasserstand möglichst lange im Gebiet zu belassen, damit die Vögel in Ruhe brüten können", erklärte Park-Sprecher Hans-Jörg Wilke.