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Schifffahrt - Cuxhaven

Cuxhavener Rat prüft neues Konzept für Elbfähre

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Cuxhaven/Brunsbüttel (dpa) - Nach der erneuten Insolvenz der Elb-Link-Gesellschaft prüft die Stadt Cuxhaven eine Wiederaufnahme des Fährbetriebs über die Elbe mithilfe öffentlicher Mittel. Einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag von CDU, SPD, Grünen und FDP beschloss der Stadtrat am Donnerstagabend. In dem Antrag heißt es, die öffentliche Hand könne möglicherweise eine Gesellschaft gründen, die Fährschiffe bauen lässt oder kauft und diese dann an einen Betreiber vermietet.

Als Vorbild wird die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen genannt, eine Tochter des Landes, die auch als Vermieter von Fahrzeugen auftritt. Oberbürgermeister Ulrich Getsch (parteilos) soll nun den Vorschlag mit den Landkreisen Cuxhaven und Dithmarschen, den Ländern sowie der Stadt Brunsbüttel erörtern.

Der Betreiber der Fährverbindung Cuxhaven-Brunsbüttel, die Elb-Link Fährgesellschaft, hatte Ende November Insolvenz beantragt. Grund für die finanziellen Probleme sind nach Angaben des Unternehmens Forderungen der Schiffseigner nach einer Charterrate, die nach Ansicht der Fährgesellschaft zu hoch ist. Im Oktober war der Fährverkehr zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein eingestellt worden. Bereits die Vorgängergesellschaft, die Elb-Link-Reederei, war in die Insolvenz gegangen.