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Medien - Bremen

Rundfunkrat von Radio Bremen genehmigt Wirtschaftsplan 2018

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Bremen (dpa) - Der Rundfunkrat von Radio Bremen hat am Donnerstag den Wirtschaftsplan für 2018 beschlossen. Nach Angaben des kleinsten ARD-Senders stehen im kommenden Jahr Erträgen von insgesamt 112,8 Millionen Euro Aufwendungen von 109,5 Millionen Euro gegenüber. Den geplanten Überschuss von 3,3 Millionen Euro benötigt Radio Bremen, um bis zum Ende der Beitragsperiode 2020 ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen.

Um dieses mittelfristige Haushaltsziel zu erreichen, muss Radio Bremen wegen niedrigerer Einnahmen und steigender Kosten "auch in den kommenden Jahren sparsam wirtschaften und weiter höchste Haushaltsdisziplin üben", sagte Intendant Jan Metzger. Radio Bremen will 2018 den Großteil der Mittel weiter für erfolgreiche Programme in Radio und TV einsetzen. Der Schwerpunkt bei den Investitionen ist die technische Erneuerung der TV-Studios und Regieräume.

Im Programm erfordere der digitale Medienwandel außerdem eine weitere Stärkung der regionalen Information über alle Plattformen hinweg: Die Fernsehsendung "buten un binnen" finde zunehmend auch für verschiedene Zielgruppen Online, im Radio, in den sozialen Medien und auf Partner-Plattformen statt. Wie Metzger sagte, werde Radio Bremen 2018 unter anderem ein neues, junges Reportageformat zum Ersten Deutschen Fernsehen beitragen.