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Luftverkehr - Frankfurt am Main

Fraport schlägt Hauptversammlung unveränderte Dividende vor

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Frankfurt/Main (dpa) - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will seinen Aktionären für das abgelaufene Geschäftsjahr eine unveränderte Dividende von 1,50 Euro pro Anteil zahlen. Ein weiteres wichtiges Thema auf der für heute (10.00 Uhr) angesetzten Hauptversammlung ist die Bewältigung des aktuellen Passagier-Booms.

Lange Wartezeiten an den Pass- und Sicherheitskontrollen des größten deutschen Flughafens haben zu massiver Kritik des Hauptkunden Lufthansa geführt. Fraport hatte in der vergangenen Woche angekündigt, kurzfristig weitere Kontrollstellen einzurichten. Grundsätzlich will der MDax-Konzern die Organisation der Passagierkontrollen von der Bundespolizei übernehmen.

Geschäftlich kann Vorstandschef Stefan Schulte vor allem auf Erfolge der weltweit betriebenen Tochterflughäfen und Beteiligungen verweisen, die inzwischen ein knappes Drittel zum Gewinn (Ebitda-Basis) beitragen. Zuletzt kamen 14 Regionalflughäfen in Griechenland sowie zwei brasilianische Airports neu ins Portfolio.

Im vergangenen Jahr steigerte der Konzern seine Erlöse um 13,5 Prozent auf gut 2,9 Milliarden Euro. Unter dem Strich sank der Gewinn wegen Sondereffekten aus dem Vorjahr aber um zwölf Prozent auf 330 Millionen Euro. Eine höhere Dividende soll es im laufenden Jahr geben, wenn der Gewinn wieder auf 400 bis 430 Millionen Euro steigen soll. Fraport peilt einen Umsatz von bis zu 3,1 Milliarden Euro an.