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Ernährung

Umweltbundesamt: Feinstaub durch Holzkohle bedenken

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Dessau-Roßlau (dpa/tmn) - Beim Grillen mit Holzkohle wird die Luft rund um den Grill durch Feinstaub und Ruß belastet. Das gibt das Umweltbundesamt zu bedenken. Gas- und Elektrogrills seien in diesem Punkt gesünder und schonten die Umwelt stärker, erklärt die Behörde.

Wer auf Holzkohle nicht verzichten möchte, sollte die Glut keinesfalls mit Bier ablöschen und lieber Grillschalen verwenden. Tropfen Bier oder Fett auf die glühenden Kohlen, steigt Rauch auf, der sich auf das Grillgut legt, begründen die Experten. So könnten schwarze Krusten entstehen, die krebserregende Stoffe enthalten.

Weil sich bei Alu-Grillschalen das Aluminium durch Säure und Salz auflösen kann und Teile davon ins Grillgut übergehen können, sollte in ihnen gegartes Fleisch erst nachträglich gewürzt werden. Salziges oder Säurehaltiges wie Tomaten oder Schafskäse in Salzlake wird aus diesem Grund lieber nicht in Alu-Folie oder -Schalen gegart. Bei einer zu hohen Aufnahme von Aluminium könne eine gesundheitsschädliche Wirkung laut Umweltbundesamt nicht ausgeschlossen werden.

Allgemein raten die Experten, wiederverwendbare Schalen aus Edelstahl, Keramik oder mit Emaillebeschichtung zu verwenden und auf Aluminium auf dem Grill zu verzichten.