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Börsen

Dax bewegt sich kaum vom Fleck

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Im Schriftzug "DAX" spiegelt sich die große Anzeigetafel im Handelssaal der Börse in Frankfurt am Main. Foto: Christoph Schmidt

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Frankfurt/Main (dpa) - Ein schwacher Euro hat am deutschen Aktienmarkt zumindest für stabile Kurse gesorgt. Die Gemeinschaftswährung fiel mit 1,1781 US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit Ende August.

Davon profitiert tendenziell der exportlastige Dax. Das Plus hielt sich mit 0,12 Prozent auf 12 609,49 Punkte allerdings in Grenzen. Schon seit Wochen stagniert der Leitindex in einer engen Spanne.

Gegen größere Kursgewinne spricht nach Ansicht vieler Beobachter nach wie vor der Konflikt um Nordkorea. Am Vortag hatten sich Nordkorea und die USA erneut einen rhetorischen Schlagabtausch geliefert.

Das Risiko um den "Irren mit der Bombe" nehme zu, schrieb Martin Lück vom US-Vermögensverwalter BlackRock mit Blick auf Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Der Schlagabtausch zwischen den beiden Protagonisten Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump habe "absurde Formen" angenommen, urteilte der Stratege.

Auch die anderen Börsenbarometer bewegten sich kaum von der Stelle: Der MDax, in dem die Aktien mittelgroßer Konzerne vertreten sind, legte um 0,06 Prozent zu auf 25 648,40 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor dagegen 0,44 Prozent auf 2399,18 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 handelte 0,03 Prozent schwächer auf 3536,65 Punkte.

Unternehmensseitig stand Thyssenkrupp im Fokus. Der Industriekonzern hat sich nach der Einigung auf eine Fusion der europäischen Stahlsparte mit der von Tata Steel gut eine Milliarde Euro am Kapitalmarkt besorgt. Nach Kursgewinnen am Vormittag drehte die Aktie wieder leicht ins Minus. Mit dem frischen Kapital will der Konzern das Wachstum im Industriegütergeschäft forcieren.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,20 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg leicht um 0,07 Prozent auf 141,47 Punkte. Der Bund-Future handelte 0,06 Prozent niedriger auf 161,85 Punkte zu.

Der Euro gab im Verlauf des Tages kontinuierlich nach und fiel erstmals seit mehr als vier Wochen unter die Marke von 1,18 Dollar. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1786 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag noch auf 1,1867 Dollar festgesetzt.