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Auto

BMW mit Aufschwung in USA: 2017 bleibt aber Absatzrückgang

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Woodcliff Lake (dpa/lby) - Der Autobauer BMW hat beim US-Verkauf auch im Dezember zulegen können. Im letzten Jahresmonat verkauften die Münchner 38 864 Autos und damit 3,7 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat, wie das Unternehmen am Mittwoch am US-Sitz in Woodcliff Lake mitteilte. Auf Jahressicht steht bei dem Dax-Konzern aber nach längerer Durststrecke noch immer ein Absatzminus von 3,4 Prozent in den USA zu Buche. Um auf dem US-Markt wieder stärker Fuß zu fassen, hat der Konzern die Produktion der beliebten SUV-Modelle der X-Baureihe mittlerweile auf mehr Standorte ausgeweitet.

Bei der Stammmarke BMW - also ohne Mini - gab dem Unternehmen vor allem das neue 5er-Modell im Dezember Schwung, bei den SUVs blieb der Aufschwung wegen des Modellwechsels beim X3 hingegen begrenzt.

Die Marke BMW setzte im Dezember insgesamt 4,3 Prozent mehr ab. Im Gesamtjahr lagen die Verkäufe mit 305 685 BMW aber 2,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Damit ist das Minus sowohl im Konzern als auch bei der Marke im Vergleich zum Vorjahr aber zurückgegangen. Rivale Mercedes-Benz hatte 2017 gut 337 000 Premiumautos in den USA verkauft und im Gesamtjahr ebenfalls einen Absatzrückgang verzeichnet.