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Agrar - Temmen-Ringenwalde

Projekt soll Artensterben bei Tieren und Pflanzen stoppen

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Temmen (dpa/bb) - Mit einer neuen Initiative wollen der World Wide Fund For Nature (WWF), der ökologische Anbauverband Biopark und die Supermarktkette Edeka dem dramatischen Rückgang der heimischen Tier- und Pflanzenwelt entgegen wirken. An dem Projekt "Landwirtschaft für Artenvielfalt" beteiligen sich rund 60 Ökobetriebe in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Wissenschaftlich begleitet und koordiniert wird es vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg.

Die Ökolandwirte bewirtschaften ihre Felder und Grünflächen so, dass sie noch genügend Lebensraum für wildlebende Tier- und Pflanzenarten bieten. Vielfältige Fruchtfolgen und der Verzicht auf Pestizide begünstigen im Ökolandbau ohnehin bereits die Artenvielfalt. Weitere Maßnahmen wie der Erhalt der Blühstreifen am Feldrand oder der Verzicht auf die Mahd in der Brutzeit sind aus Sicht der Projektpartner besonders effektiv. Für diesen Mehraufwand bei der Erzeugung ihrer Produkte erhalten die Betriebe bei der Vermarktung einen Aufpreis der Supermarktkette.