Sie haben Ihren Adblocker auf unserer Seite aktiviert. Bitte deaktivieren Sie diesen für SZ.de! mehr zum Thema

bedeckt München 25°

Wasserball

Wasserballer mit EM-Pflichtsieg - Frauen verlieren klar

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Belgrad (dpa) - Die deutschen Wasserballer haben sich zu einem wichtigen EM-Erfolg gemüht. Gegen Georgien gab es ein hart erkämpftes 11:9 (1:3, 3:2, 4:3, 3:1).

Das Team von Trainer Patrick Weissinger fuhr damit nach der 5:16-Auftaktniederlage gegen den Olympia-Zweiten Italien den ersten Sieg bei der Titelkämpfe ein und kämpft in Belgrad weiter um einen Startplatz beim Olympia-Qualifikationsturnier im Frühjahr. Darauf hoffen auch die Frauen trotz eines klaren 3:22 gegen den WM-Dritten Italien.

Erfolgreichster deutscher Schütze beim ersten Spiel überhaupt gegen Georgien war mit drei Treffern Heiko Nossek (Esslingen). Kapitän Julian Real traf zweimal gegen den Außenseiter. "Wir hatten einen richtig schlechten Start", sagte der Duisburger nach dem ersten Spiel gegen die Kaukasusrepublik. "Irgendwie tat uns die frühe Zeit nicht so richtig gut", meinte Real zum Spielbeginn um 9.30 Uhr.

Am Freitag (18.45 Uhr) treffen die Deutschen in ihrer letzten Vorrundenpartie auf Rumänien. Bei einem Sieg würde dies Platz zwei in der Vorrunde bedeuten. Mit dem zwölffachen EM-Titelträger Ungarn, dem WM-Dritten Griechenland oder Russland würden im Achtelfinale dann schwere Kaliber warten.

Die deutschen Wasserball-Frauen kassierten die erwartete Niederlage. Gegen den WM-Dritten und Rekordeuropameister Italien unterlag das Team von Bundestrainer Milos Sekulic 3:22 (0:5, 1:5, 1:6, 1:6). "Wir haben uns unter Wert verkauft und sind in viele unnötige Konter geraten", sagte Spielführerin Kapitän Carmen Gelse (Hannover). Zum Auftakt hatte Deutschland 14:13 gegen Gastgeber Serbien gewonnen. Am Freitag steht die wohl wichtigste Vorrundenbegegnung gegen Frankreich an. Der Sieger hat beste Aussichten auf das Viertelfinale und das Qualifikationsturnier um weitere Olympia-Plätze.