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Wasserball

Deutsche Wasserballer reisen zur EM

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Belgrad (dpa) - Die deutschen Wasserballer wollen den Schwung der gelungenen Generalprobe in die EM mitnehmen.

"Das gibt in jedem Fall Selbstvertrauen, aber wir wollen es nicht überbewerten", sagte Nationalmannschaftstrainer Patrick Weissinger, der mit dem Team am 8. Januar an den Austragungsort Belgrad reist. Dort möchte er mit der Mannschaft einen Schritt Richtung Olympia-Teilnahme machen. "Unser Ziel ist es, unter die ersten Acht zu kommen." Damit wäre die Teilnahme des Olympia-Qualifikationsturniers Anfang April auf jeden Fall geschafft. Dort werden weitere Rio-Tickets vergeben.

Gegen Italien, Rumänien und Georgien will sich das deutsche Team in seiner Vorrundengruppe eine gute Ausgangslage für die K.o.-Runde sichern. Ein weiterer Erfolg dort würde einen Top-8-Rang bringen. Auftaktgegner der Deutschen bei der EM ist Italien, EM-Dritter von 2014. Zu Wochenbeginn hatte die deutsche Auswahl bei einem Vier-Nationen-Turnier mit Siegen gegen den WM-Zweiten Kroatien und Brasilien überzeugt, gegen den WM-Fünften Montenegro nur knapp verloren.

Erstmals im EM-Aufgebot sind Mateo Cuk (Kroatien) und Marin Restovic (Serbien) als zwei eingebürgerte Akteure von Meister Spandau. Beide sollen die Schwächen der deutschen Auswahl im Centerspiel und auf der Linkshänderposition beheben. "Das sind ganz klar zwei Verstärkungen. Das hat uns Stabilität gegeben", sagte Weissinger, der das Team im Sommer übernommen hatte.