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Ski alpin

FIS reagiert bei Weltcup in Garmisch auf Streif-Stürze

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Salzburg (dpa) - Der Skiweltverband FIS zieht beim Alpin-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen am kommenden Wochenende Konsequenzen aus den schweren Stürzen in Kitzbühel.

Man werde "den tiefsten Punkt der Kompression mit einer anderen Farbe markieren", kündigte FIS-Renndirektor Hannes Trinkl in der am Montagabend ausgestrahlten Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar-7" von Servus-TV an. "Ich werde mit allen Läufern reden. Nicht nur mit den guten, sondern auch mit den jungen. Ich bin dankbar für jede Kritik, denn nur so können wir unser Produkt besser machen."

Auf der Streif in Kitzbühel waren in der Abfahrt am vorigen Samstag die Topfahrer Aksel Lund Svindal, Georg Streitberger und Hannes Reichelt gestürzt und hatten sich verletzt. Svindal und Streitberger rissen sich Bänder im Knie, Reichelt erlitt eine Knochenprellung. Im Training vor den Hahnenkamm-Rennen waren auch Florian Scheiber und Max Franz gestürzt und hatten sich verletzt.

Ursache für die Stürze am Samstag war nach Einschätzung der FIS die schlechte Bodensicht. Svindal und Co. konnten die Schläge und Unebenheiten der Strecke nicht früh genug sehen, um sich darauf vorzubereiten. Das soll bei der Abfahrt auf der Kandahar nun durch die Farbe auf der Piste verhindert werden.