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Shorttrack

Enttäuschungen für Shorttrackerin Seidel bei Heim-Weltcup

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Dresden (dpa) - Anna Seidel hat vor heimischer Kulisse mit insgesamt 5000 Zuschauern beim Shorttrack-Weltcup in Dresden nicht rundum überzeugen können. Nach dem Sturz am Samstag über 1500 Meter folgte am Schlusstag das frühe Aus als Vierte des Viertelfinals über 500 Meter.

"Daraus kann ich nur lernen, das nächste Mal muss ich mehr investieren, um in einer besseren Position zu sein", erklärte die deutsche Hoffnungsträgerin, nachdem sie durch den Rempler einer Russin in der Kurve auf ihrer Spezialstrecke zu Fall gekommen war.

Somit blieb der fünfte Platz der Damen im Staffelrennen das beste Resultat aus deutscher Sicht. Im Halbfinale verbesserte das Quartett in 4:11,400 Minuten den drei Jahre alten deutschen Rekord (4:13,691) um mehr als zwei Sekunden. Das reichte zu Rang fünf gemeinsam mit China.

"Eine Superleistung - und das mit drei Juniorinnen. Wir trainieren erst seit einem Jahr in dieser Formation", meinte Bundestrainer Miroslav Boyadzhiev. Für Anna Seidel sei der Wettkampf ein wenig "unglücklich" verlaufen. "Sie ist nach dem harten Wettkampfprogramm ein wenig müde. Aber das hatten wir einkalkuliert."

Bianca Walter erreichte zweimal das B-Finale und feierte auf den Rängen neun über 1000 und elf über 1500 Meter ihr bisher bestes Weltcup-Wochenende. "Ich habe es total genossen, vor heimischem Publikum zu laufen", sagte die 25-jährige Sächsin.

Höhepunkt der dreitägigen Rundenhatz von Dresden war der Weltrekord des Russen Semjon Jelistratow über 1000 Meter. Der Europameister verbesserte im Viertelfinale in 1:22,607 Minuten die drei Jahre alte Bestmarke des Südkoreaners Kwak Yoon-Gy Kwak.