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Ringen

Focken schon im Urlaubs-Modus - WM-Aus für Kolleginnen

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Taschkent (dpa) - Früh aufstehen statt feiern hieß es für Weltmeisterin Aline Focken am Tag nach ihrem sensationellen Coup bei der Ringer-WM in Taschkent.

"Nein, die anderen Frauen ringen ja heute und morgen noch, schließlich war ich auch ganz schön platt. Gefeiert wird erst zu Hause, wir kommen am Samstagfrüh in Frankfurt/Main an und am Abend ist dann schon wieder Punktkampf, da werden sich Freunde und Familie bestimmt was einfallen lassen", meinte Focken.

Die neue Hoffnungsträgerin des Deutschen Ringer-Bundes freut sich nun auf eine Auszeit. "Ich mache zwei Wochen Urlaub mit meinem Freund Jan auf Kreta, aber dann geht es gleich mit Uni und Arbeit weiter, da gilt es viel aufzuholen", sagte Focken. Sportliche Erfolge ihrer Teamkolleginnen erlebte sie am Donnerstag auf der Tribüne nicht: Maria Selmaier und Laura Mertens scheiterten früh.

Selmaier verlor ihren ersten Kampf im Achtelfinale gegen die Japanerin Hiroe Suzuki mit 0:7, nachdem die Jenaerin in der Kategorie bis 75 Kilogramm zum Auftakt ein Freilos gezogen hatte. Im Limit bis 53 Kilogramm startete Laura Mertens aus Ückerath zwar mit einem 4:3-Sieg gegen die Rumänin Ana Maria Paval, doch im Achtelfinale unterlag sie gegen die Ukrainerin Yulia Blahinya mit 1:11. Da ihre Bezwingerinnen das Finale nicht erreichten, schieden beide Starterinnen des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) aus. Die Klasse bis 58 Kilogramm ließ Frauen-Bundestrainer Patrick Loes unbesetzt.