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Leichtathletik

Neue positive Meldonium-Tests bei russischen Sportlern

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Moskau (dpa) - Im russischen Doping-Skandal sind neue Fälle in Verbindung mit dem verbotenen Präparat Meldonium bekannt geworden.

Betroffen seien die russischen Leichtathletinnen Olga Wowk, Nadeschda Kotljarowa und Gulschat Fasletdinowa sowie der Läufer Andrej Minschulin, meldete die Agentur Tass. Auch die Ringer Jewgeni Salejew und Sergej Semjonow wurden positiv getestet. Der russische Leichtathletikverband ist seit November 2015 wegen Dopingfällen von allen internationalen Wettbewerben suspendiert.

Die Läuferin Wowk verzichte auf die B-Probe, hieß es. Kotljarowa, Fasletdinowa und Minschulin beantragten der Agentur R-Sport zufolge hingegen die Öffnung der zweiten Probe. "Die Sportler sind gewarnt - sie können jederzeit kontrolliert werden", kommentierte Russlands Sportminister Witali Mutko. "Ihre Aufgabe ist es, sich auf internationale Wettkampfstarts vorzubereiten."

Im russischen Profisport sind seit 1. Januar mehrere Dopingfälle mit dem verbotenen Herzmedikament Meldonium aufgetreten. Es gilt als leistungssteigernd und wird vor allem in Osteuropa genutzt. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat in diesem Jahr schon mehr als 100 Fälle registriert, unter anderem in der Ukraine und Deutschland.