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Fußball

Grindel bestätigt: Dankert und Zwayer bei WM Video-Referees

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Frankfurt/Main (dpa) - Bastian Dankert und Felix Zwayer werden bei der Fußball-WM in Russland als Video-Schiedsrichter dabei sein. Das bestätigte DFB-Präsident Reinhard Grindel in einer Twitter-Nachricht.

Die FIFA hatte bislang nur bekanntgegeben, dass zwei deutsche Referees in dieser Funktion zum WM-Einsatz kommen werden, aber keine Namen genannt. "Ich möchte betonen, dass bei der #WM2018 nur Video-Assistenten eingesetzt werden, die Erfahrung haben, aus Deutschland sind das Felix Zwayer und Bastian Dankert", schrieb Grindel. Als Hauptschiedsrichter wurde von der FIFA wie beim Turnier 2014 in Brasilien bereits Felix Brych benannt.

Dankert und Zwayer kommen in der weiter umstrittenen Funktion als Video-Schiedsrichter zu ihrer WM-Premiere. Der 36-jährige Berliner Zwayer leitet seit 2009 Bundesliga-Partien und ist seit sechs Jahren FIFA-Referee. Der Rostocker Dankert (37) ist seit 2012 in der höchsten deutschen Spielklasse im Einsatz und seit vier Jahren FIFA-Schiedsrichter.

Das Duo gehört zu einem Kreis von 13 Unparteiischen, die bei der WM ausschließlich die schwierige Video-Aufgabe übernehmen sollen. Zum Video-Einsatz kommen zudem normale Referees wie Brych. Voraussetzung ist aber die Erfahrung mit der Video-Technik im Liga-Alltag wie der Bundesliga. Die Video-Referees werden während der 64 WM-Spiele in einem Media Center in Moskau sitzen.

Neben zwei deutschen gebe es drei italienische, einen niederländischen, einen portugiesischen und mehrere polnische Video-Referees, hatte die FIFA am Mittwoch verkündet. Keiner der Assistenten soll mehr als ein Spiel am Tag abdecken müssen. "Das ist nicht wie Kaffee trinkend auf dem Sofa zu sitzen", sagte FIFA-Schiedsrichter-Chef Pierluigi Collina.