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Eisschnelllauf

Kraus über Pechstein «nicht mehr so, wie es mal war»

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Kolomna (dpa) - Eisschnellläuferin Bente Kraus hat vor dem Auftakt der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften in Kolomna öffentlich gemacht, dass ihr Verhältnis zur einstigen Trainingspartnerin Claudia Pechstein in den vergangenen Monaten gelitten hat.

"Es ist sicherlich nicht so, wie es mal war, aber wir respektieren uns. Jeder muss halt seinen Weg finden", sagte Bente Kraus der "Berliner Morgenpost". Nach der Übernahme der Berliner Trainingsgruppe durch Uwe Hüttenrauch war Kraus nach Erfurt in die Gruppe von Coach Peter Wild gewechselt. Gern hätte sie weiter unter Andre Unterdörfel trainiert, der aber von der Verbandsführung in den Nachwuchs versetzt wurde. Pechstein hingegen favorisierte den Trainerwechsel. Mit Hüttenrauch aber gibt es für Kraus Differenzen, die ihren verstorbenen Vater betreffen, den ehemaligen Eisschnelllauf-Trainer Alfred Kraus. "Die Erfurter Variante war aus persönlichen Gründen für mich die bessere", bestätigte Kraus.

Davon sei Pechstein nicht begeistert gewesen, denn ihr ging damit eine gute Trainingspartnerin verloren. Darunter litt das Verhältnis. Eines bleibt für Bente Kraus dennoch unverrückbar: "Claudia ist das beste Vorbild, das man haben kann. Sie bringt in ihrem Alter immer noch die Leistungen, an die wir gern ranwollen."