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Eisschnelllauf - Berlin

DESG verzichtet auf Austragung des Eisschnelllauf-Weltcups

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa) - Der für den 7. bis 9. Dezember 2018 geplante Weltcup der Eisschnellläufer kann nicht in Berlin stattfinden. Das bestätigte Stefanie Teeuwen, die Präsidentin der Deutschen Eisschnelllauf- Gemeinschaft, am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

"Die DESG hat der Eislauf-Union ISU auf ihre Anfrage zur Übernahme eines Weltcups in Berlin die Bereitschaft signalisiert, unter der Voraussetzung, dass die ISU die Kosten für das internationale TV-Signal übernimmt", erklärte Teeuwen. "Nach einer anfänglichen Zusage der Kostenübernahme hat die ISU bedauerlicherweise abgesagt, und somit ist der Weltcup neu an Polen vergeben worden", fügte die Präsidentin hinzu. Die Veranstaltung findet nun in Tomaszow Mazoviecki statt.

Teeuwen bestritt, dass die finanzielle Situation des deutschen Verbandes der Grund für die Absage ist. Ein Imageschaden sei durch den Verzicht "keinesfalls zu befürchten, da die DESG bereits im Februar 2019 mit den Weltmeisterschaften auf den Einzelstrecken in Inzell eine ISU-Großveranstaltung durchführt".

Die ISU habe die DESG ausdrücklich gebeten, sich bereit zu erklären, in der Saison 2019/20 und/oder 2020/21 einen Weltcup durchzuführen. "Dies bestätigt die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die die DESG seit Jahren mit dem Weltverband hat. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir Bewerbungen für Weltcups, EM und WM für die kommenden Saisons abgeben werden", unterstrich Teeuwen.