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Basketball

Bayerns Basketballer in guter Form: Klarer Erfolg gegen Jena

Direkt aus dem dpa-Newskanal

München (dpa) - Die Basketballer des FC Bayern München haben in der Basketball-Bundesliga rechtzeitig wieder die Top-Form erreicht.

Knapp zwei Wochen vor dem Start in die Playoffs besiegte der Spitzenreiter Science City Jena deutlich mit 101:78 (59:37) und bleibt auch im fünften Spiel unter Trainer Dejan Radonjic ungeschlagen. "Wir haben lange offensiv und defensiv gut gespielt. So haben wir die Partie kontrolliert", sagte der Montenegriner. Mit 56:6 Punkten bleibt der FC Bayern drei Spieltage vor Schluss der regulären Spielzeit zwei Zähler vor ALBA Berlin.

Die Berliner hatten bei den Basketball Löwen Braunschweig lange Zeit große Probleme. Nach einer schwachen Offensiv-Leistung in den ersten beiden Vierteln kam der Hauptstadt-Club erst nach dem Seitenwechsel besser in Schwung und gewann durch das 72:62 (27:33) zum 17. Mal in Serie in der Liga. Luke Sigma (25 Punkte) war für die Berliner am treffsichersten. ALBA hat sich somit den zweiten Rang gesichert und würde in den ersten beiden Playoff-Runden jeweils mit einem Heimspiel starten.

Dagegen riss die Siegesserie von Meister Brose Bamberg bei den Frankfurt Skyliners. Der Titelverteidiger verlor nach zuletzt fünf Siegen nacheinander mit 72:83 (33:51) bei den Hessen und muss um eine gute Ausgangslage für die Playoffs bangen. Frankfurts Kanadier Philip Scrubb sorgte mit 33 Zählern fast im Alleingang für den Erfolg der Skyliners, die den letzten Playoff-Rang acht verteidigten.

Ratiopharm Ulm hat seine geringen Chancen auf die Playoff-Qualifikation am Leben erhalten. Gegen den Tabellendritten MHP Riesen Ludwigsburg gewann der Vorjahres-Halbfinalist 84:77 (35:36) und verkürzte den Rückstand auf den letzten Playoff-Platz acht vorerst auf vier Punkte. Nationalspieler Ismet Akpinar (20 Punkte) traf für die Ulmer am besten.

Vizemeister EWE Baskets Oldenburg zitterte sich nach zuletzt drei Pleiten in Serie zu einem 86:84 (47:34) gegen den Mitteldeutschen BC. Center Rasid Mahalbasic (25) führte die Niedersachsen im Kampf um die Playoff-Ränge zum dringend benötigten Erfolg. "Es ist wie eine Seuche: Wir können einfach nicht über 40 Minuten kontinuierlich unser Spiel durchziehen", schimpfte Oldenburgs Trainer Mladen Drijencic trotzdem.