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Basketball - Berlin

Nach ALBA-Sieg in Braunschweig: Großes Lob für Luke Sikma

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa) -  ALBA Berlin blickt in der Basketball-Bundesliga auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Mit dem Sieg am Freitag gegen Tübingen (125:72) und dem Erfolg am Sonntag in Braunschweig (72:62) haben die Berliner ihre Erfolgsserie auf 17 Siege in Serie ausgebaut, auch sich ALBA in Braunschweig sehr schwer tat. "Wir haben kein gutes Spiel gemacht und hatten keine gute Balance. Aber man kann auch nicht erwarten, dass wir jetzt jedes Spiel gewinnen", sagte Sportdirektor Himar Ojeda.

Trotz eines mageren Auftritts gewann ALBA auch diese Partie. Das war vor allem ein Verdienst von Luke Sikma. Dem US-Amerikaner gelangen 25 Punkte. In der ersten Hälfte hielt er sein Team fast im Alleingang im Spiel. "Er war sehr wichtig für uns, denn er hat viele gute Dinge gemacht, vorne und hinten", lobt ihn Ojeda. Braunschweigs Coach Frank Menz adelte Sikma sogar: "Er hat den Unterschied ausgemacht. Er ist der vielleicht beste Spieler der Liga. Über weite Stecken konnten wir ihn nicht kontrollieren."

ALBA bot ein konträres Programm am Wochenende. Bei den Drei-Punkt-Würfen hatte man in Tübingen eine Erfolgsquote von starken 72 Prozent. Gegen Braunschweig waren es schwache 19. Genau das hatte Trainer Aito Garcia Reneses auch befürchtet und sein Team gewarnt. "Aito hat vor dem Spiel genau das gesagt. In 99 Prozent der Fälle folgt einer so starken Dreier-Quote eine ganz schwache im nächsten Spiel", berichtet Center Bogdan Radosavljevic.

Aber auch davon ließ sich ALBA nicht verunsichern. "Wir sind wieder zurückgekommen. Das Team hat nach dem schwachen Start Lösungen gefunden", bemerkte Ojeda. Mit dem Erfolg haben die Berliner nun drei Spieltage vor Ende der Punkterunde Platz zwei sicher. Und zu Tabellenführer Bayern München sind es weiterhin nur zwei Punkte Abstand.