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Sportpolitik

DOSB-Präsident will offene Debatte nach Olympia-Aus

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa) - Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, hat nach dem Nein der Hamburger zu Olympia eine Diskussion über die Zukunft des Spitzensports in Deutschland gefordert.

"Jetzt gilt es, ohne die Heimspiele erfolgreichen Sport in Deutschland zu entwickeln", sagte Hörmann am Montag im ARD-Morgenmagazin. Für den Sport in Deutschland bedeute das Nein, dass der Rückenwind durch eine solche Bewerbung ausbleibe.

Man habe in wenigen Tagen bei der DOSB-Mitgliederversammlung in Hannover die Gelegenheit, die Dinge sehr offen und transparent miteinander zu diskutieren. Dabei müsse man auch darüber nachdenken, wie es mit dem deutschen Sport weitergeht, insbesondere mit Blick auf die geplante Leistungssportreform, forderte der DOSB-Chef. "Da war die Verbindung zu denkbaren Heimspielen 2024 für die nun kommende Generation von Athletinnen und Athleten natürlich ein wichtiger Punkt", meinte Hörmann.

Die Hamburger Bürger hatten am Sonntag in einem Referendum den Traum von Olympia 2024 in ihrer Stadt platzen lassen. 51,6 Prozent stimmten gegen Sommerspiele an der Elbe, nur 48,4 Prozent dafür.