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Regierung

Putin wieder da: «Ohne Gerüchte wäre es langweilig»

Direkt aus dem dpa-Newskanal

St. Petersburg (dpa) - Nach Spekulationen über seinen Verbleib ist Kremlchef Wladimir Putin erstmals wieder in der Öffentlichkeit erschienen. Der russische Präsident traf sich bei St. Petersburg mit seinem kirgisischen Kollegen Almasbek Atambajew, wie die Agentur Interfax meldete.

"Ohne Gerüchte wäre es langweilig", wurde Putin zitiert. Er war seit einem Treffen mit dem italienischen Regierungschef Matteo Renzi am 5. März in Moskau nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden. Dies gab Anlass zu allerlei Gerüchten, Putin sei krank oder werde Vater. Der Kreml dementierte dies mehrfach mit Nachdruck.

Atambajew sagte bei dem Treffen, Putin persönlich habe ihn im Park des prunkvollen Konstantinpalasts in Strelna im Wagen umherkutschiert. "Das heißt, der russische Präsident kann nicht nur gehen, er sitzt sogar am Steuer und fährt seine Gäste herum", meinte das Staatsoberhaupt der früheren Sowjetrepublik in Zentralasien.

Putin will mit einwöchiger Verzögerung an diesem Freitag seine Reise nach Kasachstan antreten. In der Hauptstadt Astana will er am 20. März neben seinem Kollegen Nursultan Nasarbajew auch den weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko treffen. Dass der Kremlchef die Gespräche in der vergangenen Woche kurzfristig absagen ließ, hatte Spekulationen über seinen Verbleib verstärkt.