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Verfassungsschutz warnt vor neuem Rechtsextremismus

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Hans-Georg Maaßen ist Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Foto: Stephanie Pilick/Archiv

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Düsseldorf (dpa) - Die Hetze gegen Flüchtlinge kann nach Einschätzung des Bundesverfassungsschutzes zu neuen rechtsterroristischen Bedrohungen führen.

"Wenn die Emotionalisierung der Rechtsextremisten gegen Flüchtlinge so weiter geht, könnten sich durchaus einzelne Anhänger noch weiter radikalisieren und Rechtsterroristen werden", sagte Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Die Rechtsterroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) werden für zehn überwiegend rassistisch motivierte Morde verantwortlich gemacht. Maaßen verwies auf die Gruppe "Old School Society". Sie sei dem Verfassungsschutz 2014 aufgefallen, weil sie vorgehabt habe, Anschläge auf Asylsuchende und Salafisten zu verüben. "Das macht deutlich, dass wir es auch nach dem NSU mit Kleinstzellen zu tun haben können, die Anschläge planen", sagte der oberste Verfassungsschützer.