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Migration

Flüchtlinge einstellen: EU-Projekt untersucht Hemmnisse

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Kassel (dpa/lhe) - Vor allem Unsicherheit über den Aufenthaltsstatus, Bürokratie und Sprachprobleme hindern Unternehmen an der Einstellung von Flüchtlingen. Diese Erkenntnisse sind ein erstes Ergebnis des EU-Projekts "Rest" (Refugee Employment Support and Training) unter hessischer Führung. Der Landkreis Kassel als deutscher Koordinator entwickelt dabei mit Partnern in fünf Ländern Ideen, um diese Hemmnisse abzubauen. Die EU finanziert das Projekt mit 700 000 Euro für zwei Jahre.

"Es geht darum zu sehen, warum Unternehmen vor der Beschäftigung von Flüchtlingen zurückschrecken", erklärte Harald Kühlborn, Sprecher des Landkreises Kassel. Das Besondere sei, dass der Fokus auf den Bedürfnissen der Firmen liege. Unternehmen aus ganz Deutschland könnten sich daran beteiligen. Ziel sei, Hilfen zu schaffen wie beispielsweise nationale Beratungs-Hotlines für Fragen von Firmen oder arbeitgeberfreundliche Praktikumsmodelle.