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Ärzte ohne Grenzen setzt Rettungseinsätze im Mittelmeer aus

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Rom (dpa) - Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen verzichtet bis auf weiteres auf Rettungseinsätze im Mittelmeer. Die Organisation teilte mit, sie sei von der zentrale Seenotrettungsleitstelle in Rom vor Sicherheitsrisiken gewarnt worden. Es soll Drohungen der libyschen Küstenwache gegen die Schiffe von Hilfsorganisationen geben. Demnach will Libyen im Mittelmeer eine eigene Such- und Rettungszone einrichten, die für Hilfsorganisationen tabu ist. Ärzte ohne Grenzen warnt, dass es dann noch mehr Tote im Mittelmeer geben könnte und noch mehr Menschen, die in Libyen gefangen sind.