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Migration - Nürnberg

Integrationsminister befassen sich mit Familiennachzug

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Nürnberg (dpa/lby) - Die für Integration zuständigen Minister und Senatoren der 16 Bundesländer kommen heute in Nürnberg zusammen, um unter anderem über den umstrittenen Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus zu beraten. Vier SPD-geführte Länder fordern bei diesem Punkt Lockerungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Bayern lehnt dies strikt ab.

Der Freistaat hat am 1. Oktober von Baden-Württemberg den Vorsitz der Integrationsministerkonferenz für ein Jahr übernommen. Die Vorsitzende, Sozial- und Integrationsministerin Emilia Müller (CSU), will bei der zweitägigen Tagung mit einem Antrag deutlich mehr Integrationsangebote für ausländische Frauen erreichen. "Sind Frauen mit Migrationshintergrund gut integriert, kommt dies auch der Integration ihrer Familien zugute", sagte Müller. Außerdem schlägt Bayern vor, dass sich die Integrationsministerkonferenz klar gegen religiös begründeten Extremismus ausspricht.

Zur Tagung werden auch die Leiterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Jutta Cordt, und die neue Integrationsbeauftragte des Bundes, Annette Widmann-Mauz (CDU), erwartet, für die es der erste öffentliche Auftritt ist.