Sie haben Ihren Adblocker auf unserer Seite aktiviert. Bitte deaktivieren Sie diesen für SZ.de! mehr zum Thema

bedeckt München 23°

International - Hamburg

Warmpaddeln gegen die Politik der G20

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Hamburg (dpa/lno) - Rund sieben Wochen vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der führenden Industrie- und Schwellenländer in Hamburg paddeln sich Gegner der G20-Politik warm. Unter dem Motto "Rauf aufs Wasser für eine andere Politik" wollen Aktivisten heute (11.00 Uhr) auf der Binnenalster mit Kanus, Surfbrettern und Paddelbooten einen ersten Eindruck auf ihre am 2. Juli geplanten Aktionen bieten. Dann will das Bündnis "G20 Protestwelle" mit einem Protestzug mit Zehntausenden Teilnehmern durch die Innenstadt ziehen und mit einem farbenfrohen Bannermeer und einer Bootsdemo auf der Binnenalster sein Anliegen deutlich machen. Der G20-Gipfel selbst findet eine Woche später am 7. und 8. Juli statt.

Getragen wird das Bündnis unter anderem von den Umweltorganisationen Greenpeace und BUND, von Campact, vom DGB Nord und vom Verein Mehr Demokratie. Die Organisatoren betonten in der Vergangenheit, dass sie nicht gegen den G20-Gipfel an sich seien. Anders als bei den G7- und G8-Gipfeln, wo ein illustrer Kreis glaube Politik für die ganze Welt zu machen, seien die G20 als Institution ein Fortschritt, erklärten sie. Die G20 verträten tatsächlich große Teile der Weltbevölkerung. Problematisch sei jedoch deren Politik.