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Prozesse - Hamburg

Laserangriff auf G20-Hubschrauber: Anklage fordert Haft

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Hamburg (dpa) - Im Prozess um einen Laserpointer-Angriff auf einen Polizeihubschrauber während des G20-Gipfels in Hamburg hat die Staatsanwaltschaft für den Angeklagten eine Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung gefordert. Die Vorwürfe des versuchten gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr sowie der gefährlichen Körperverletzung gegen den 27 Jahre alten Mann hätten sich bestätigt, erklärte die Anklagebehörde am Mittwoch vor dem Amtsgericht Hamburg-Altona. Die Verteidigung forderte Freispruch, bezeichnete die Zeugenaussagen der Hubschrauberpiloten als "erstunken und erlogen". Laut Anklage soll der gebürtige Greifswalder am 6. Juli 2017 aus dem Fenster einer Dachgeschosswohnung heraus mehrfach mit einem Laserpointer versucht haben, die Piloten des in etwa 400 Metern Höhe über Altona kreisenden Polizeihubschraubers zu blenden.