Sie haben Ihren Adblocker auf unserer Seite aktiviert. Bitte deaktivieren Sie diesen für SZ.de! mehr zum Thema

bedeckt München 23°

Kriminalität

Messerattacke in Irland: Polizei schließt Terror nicht aus

Kriminalität

Ein Polizeifahrzeug vor dem Schauplatz der Messerattacke im irischen Dundalk. Foto: David Young

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Dundalk (dpa) - Die irische Polizei schließt Terror als Motiv für die tödliche Messerattacke in der Küstenstadt Dundalk nicht aus. Das sagte ein Polizeisprecher bei einer Pressekonferenz. Ein 24-Jähriger war dort am Morgen auf der Straße niedergestochen worden. Er starb an seinen Verletzungen.

Bei weiteren Angriffen wurden zwei Männer verletzt. Der mutmaßliche Täter konnte kurze Zeit später festgenommen werden. Es handelt sich nach Angaben der Polizei um einen 18-jährigen Ägypter. Noch sei das Motiv für die Tat unklar, sagte der Polizeisprecher. Der Angriff scheine willkürlich und unvermittelt stattgefunden zu haben, und es gäbe keinen Hinweis, dass sich Täter und Opfer gekannt hätten. Die Polizei geht davon aus, dass er alleine gehandelt hat. Das Opfer stammt den Angaben zufolge aus Japan.

Eine Verbindung zum Terrorismus wollte der Polizeisprecher der BBC zufolge nicht ausschließen. Man werde mit den ägyptischen Behörden in Verbindung treten. Er bestätigte, dass der Mann nur zwei Tage zuvor mit der Polizei wegen seines Aufenthalts in Irland in Kontakt gewesen sei. Dundalk liegt an der Ostküste Irlands zwischen Dublin und dem nordirischen Belfast.