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Gesellschaft - Stuttgart

Christopher Street Day im Südwesten wird politisch

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Organisatoren des Christopher Street Days (CSD) in Baden-Württemberg zielen in diesem Jahr auch auf die Bundestagswahl ab. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Veranstaltern der Paraden. Besonders im Fokus stehen die Forderungen nach einem Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Partnerschaften und einer "Ehe für Alle".

"Die Bundestagswahl beschäftigt uns intensiv. Der politische Fokus liegt daher besonders auf den dicken Brettern, die es auf Bundesebene zu bohren gilt", sagte Christoph Michl vom CSD Stuttgart. Der Polizei zufolge hatten im vergangenen Jahr 170 000 Menschen den Marsch verfolgt. "Mit dieser Resonanz rechnen wir auch 2017", meinte er.

Bereits an diesem Samstag steigt der Christopher Street Day in Karlsruhe. Im Juli folgen dann Freiburg (1.), Konstanz (15.) und Stuttgart (29.). Für den 12. August sind Paraden in Mannheim und Ulm angekündigt. Die Bundestagswahl findet am 24. September statt.