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Theater - Stuttgart

Zeitplan der geplanten Opernsanierung steht auf der Kippe

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Stuttgart (dpa/lsw) - Bei der geplanten Sanierung der Stuttgarter Oper sind neue Schwierigkeiten aufgetaucht. Der Plan, die Oper und das Ballett während des anstehenden Umbaus der bisherigen Spielstätte vorübergehend in einem alten Paketpostamt unterzubringen, kommt wohl nicht zustande. Ein Sprecher der Stadt Stuttgart bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht von "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten". Ein externes Gutachten habe die Kosten für den Umbau und der Ausstattung der Interimsspielstätte auf rund 116 Millionen Euro veranschlagt, schlimmstenfalls auf bis zu 139 Millionen Euro.

"116 Millionen Euro sind zu viel, der Standort geht deshalb nicht", sagte der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) den Blättern. Wie es nun weitergeht war zunächst unklar. Der Zeitplan ist wohl nicht mehr zu halten. Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart hatten sich vor kurzem noch einmal zur anstehenden Sanierung des Opernhauses bekannt. Die Kosten dafür wollen die Partner je zur Hälfte tragen. Baubeginn sollte bislang 2023 sein. Für den Interimsstandort beginne nun ein neuer Suchlauf, heißt es in dem Bericht weiter. Das Wissenschaftsministerium wollte sich am Mittag zu dem Thema äußern.