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Kunst

Kunstmäzenin Gabriele Henkel plaudert über ihre Verehrer

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Düsseldorf (dpa) - Die Düsseldorfer Kunstmäzenin Gabriele Henkel plaudert in ihren jetzt erschienenen Memoiren über all die Männer, die ihr zu Füßen lagen. Die Liste reicht vom einstigen Fiat-Chef Gianni Agnelli über den Dramatiker Eugène Ionesco bis zu Starregisseur Robert Wilson. Letzterer habe der 85-Jährigen nach dem Tod ihres Ehemannes Konrad Henkel sogar einen Heiratsantrag gemacht. Sie habe Nein gesagt, schreibt Henkel in ihrem Buch "Die Zeit ist ein Augenblick". Wilson ist bekennender Homosexueller.

"Ich habe viele Menschen geliebt in meinem Leben, und ich habe viel Liebe genossen", schreibt Henkel. Mit ihren Verehrern reiste sie nach Venedig, Rom oder auf die Bahamas. Über allen Flirts stand für Henkel die Liebe zu ihrem Mann, dem 1999 gestorbenen Firmenpatriarchen. "Meine Bindung zu Konrad war stärker als Eskapaden und Versuchungen." Die wenigen "wirklich wichtigen Männer" in ihrem Leben habe sie Konrad "diskret" vorgestellt. "Er hat sie akzeptiert, das genügte."