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Kunst - Tübingen

Künftige Kunsthallen-Chefin will neue Besucher locken

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Tübingen (dpa/lsw) - Die künftige Chefin der Kunsthalle Tübingen, Nicole Fritz, möchte neue Gruppen ins Museum holen. Sie will zunächst die Studenten in den Blick nehmen, wie sie der Deutschen Presse-Agentur sagte. Eine stärkere Einbindung der Besucher soll auch durch Workshops gelingen. Am Donnerstag stellte Fritz ihr Programm für die nächsten zwei Jahre vor. Die erste Ausstellung mit dem Titel "Sexy and Cool" widmet sich der postminimalistischen Kunst (24. März bis 1. Juli 2018). "Wir werden auch wieder klassische Moderne und alte Kunst zeigen, aber dafür muss ich noch weitere Sponsoren finden", kündigte sie an.

Mit Ausstellungen zu Meistern der klassischen Moderne wie Paul Cézanne und Pierre-Auguste Renoir ist die Kunsthalle in den 1980er- und 90er-Jahren bundesweit bekannt geworden. Aufgrund interner Unstimmigkeiten hat Kurator Holger Kube Ventura das Haus zum September nach nicht rund eineinhalb Jahren auf eigenen Wunsch verlassen. Im Januar übernimmt Nicole Fritz die Leitung des Museums.