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Kultur - Erfurt

Stadt Erfurt verhandelt über Kauf von Zughafen-Gelände

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Erfurt (dpa/th) - Die Stadt Erfurt hat der Deutschen Bahn ein Kaufangebot für das Gelände des Kulturprojekts Zughafen auf dem ehemaligen Güterbahnhof vorgelegt. Ursprünglich sollte die Landesentwicklungsgesellschaft das Areal als Teil der künftigen ICE-City für Wohn- und Bürogebäude kaufen.

Erfurt habe sich zu dem Schritt entschieden, weil die Stadt über bessere Investitionsmöglichkeiten verfüge, um die bereits vorhandene Kreativwirtschaft sicher zu stellen, sagte Erfurts Beigeordneter für Stadtentwicklung, Alexander Hilge, am Donnerstag. Dennoch gehöre das Gelände dann zur ICE-City, berichtete der MDR beim Kurznachrichtendienst Twitter. Für die Stadt wäre es ein Zwischenerwerb, erklärt Hilge. Man hoffe, dass der Zughafen und seine Mieter in einigen Jahren das Gelände selbst übernehmen könnten.

Der Zughafen gilt als eines der wenigen großen Kreativzentren Thüringens. Junge Künstler wie der Erfurter Musiker Clueso zogen 2002 in die leerstehenden Gebäude ein. Inzwischen finden dort viele verschiedene Kulturveranstaltungen statt. Etwa 40 kleinere Unternehmen und Studios haben sich angesiedelt.