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Film - Nürnberg

Filmpreis der Menschenrechte geht an chinesische Doku

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Nürnberg (dpa/lby) - Der Nürnberger Filmpreis der Menschenrechte geht diesmal an die chinesische Dokumentation "Ta'ang". Das teilten die Veranstalter am Dienstagabend mit. Der Film des Regisseurs Wang Bing thematisiert die Flucht der Volksgruppe Ta'ang - auf dem Weg durch das vom Bürgerkrieg gezeichnete Myanmar nach China. "Der Film erzählt die Geschichte einer ethnischen Gruppe als Metapher für Kriegsgeflüchtete aller Zeiten und Orte", hieß es in der Begründung der Jury. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert. Der mit 1000 Euro dotierte Publikumspreis geht an den syrischen Kriegsfilm "The War Show".

Das Internationale Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte fand in diesem Jahr zum 10. Mal statt, insgesamt wurden 59 Filme gezeigt. Nach Angaben der Veranstalter besuchten mehr als 10 000 Besucher das Festival.