Sie haben Ihren Adblocker auf unserer Seite aktiviert. Bitte deaktivieren Sie diesen für SZ.de! mehr zum Thema

bedeckt München 13°

Gesundheit - Dresden

Luftrettung in Sachsen dank Übergangsvereinbarung gesichert

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Chemnitz (dpa/sn) - Mit einer Zwischenlösung ist die Luftrettung in Sachsen für das Jahr 2018 gerettet worden. Durch eine Übergangsvereinbarung sei der Betrieb mit den bisherigen Dienstleistern ADAC und DRF an den Standorten Dölzig-Schkeuditz, Bautzen, Dresden und Zwickau vertraglich bis zum 31. Dezember gesichert worden, teilte die Krankenkasse IKK classic am Mittwoch mit. Diese ist federführend für die sächsischen Kassen und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung in der Vergabekommission für die Luftrettung bei der Landesdirektion Sachsen (LDS).

Zum 31. Dezember 2017 war ein Großteil der bisherigen Vereinbarungen zur Luftrettung in Sachsen nach acht Jahren ausgelaufen. Daher hätte der Betrieb für die vier Standorte durch die Landesdirektion neu ausgeschrieben werden müssen, teilte die IKK mit. Dies sei jedoch bis Ende vorigen Jahres nicht erfolgt.

"Ohne vertragliche Regelungen wäre die Luftrettung im Freistaat Sachsen für 2018 nicht sichergestellt", sagte Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic. Die Kasse gehe davon aus, dass bis Mitte des Jahres die Ausschreibung und dann für 2019 eine reguläre Vergabe der Luftrettung erfolge.