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Wohnen in den Lenbachgärten

Eine Frau im Rentenalter gibt zwar an, hier zur Miete zu wohnen, weiß aber ansonsten von nichts, vor allem nichts von ihren Nachbarn. Die sehe man ohnehin so gut wie nie. Ab und an kaufe jemand eine Wohnung und verschwinde dann, manchmal für ein paar Wochen, manchmal monatelang. Und ja, im Sommer sei es hier schon sehr leer, aber das sei doch normal. Oder?

Der Vorstandsvorsitzende der Frankonia sieht das anders: Uwe Schmitz zufolge sind "99 Prozent aller Wohnungen im freifinanzierten Bereich" verkauft. Das bedeutet, dass die Wohnungen nicht durch öffentliche Mittel gefördert werden wie die 51 Sozialwohnungen in der Karlstraße, die ebenfalls zu den Lenbachgärten gehören. Nur vier Wohnungen stünden derzeit leer.

Bild: Stephan Rumpf

5. Dezember 2012, 08:58 2012-12-05 08:58:05

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