Unter Ausschluss der Öffentlichkeit: Die Schülerin, die nach einem Wiesnbesuch vergewaltigt wurde, hat vor Gericht ausgesagt.

Im Prozess um die Vergewaltigung einer mit K.o.-Tropfen betäubten Schülerin nach einem Wiesnbesuch hat das Landgericht am Mittwoch die Öffentlichkeit während der Aussage des Opfers ausgeschlossen.

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Die heute 22-Jährige war der Anklage zufolge im Oktober 2007 von drei jungen Männern in ihre Wohnung eingeladen worden. Dort soll sie zunächst betäubt und dann von zwei Tätern stundenlang vergewaltigt worden sein. Ein dritter soll die Tat mit einem Handy fotografiert haben.

Die Bilder waren bei einer Drogenrazzia in der Wohnung von einem Angeklagten gefunden worden und hatten eine monatelange Suche nach dem unbekannten Opfer ausgelöst, von dem man nur den Vornamen "Lisa" wusste.

Erst als der Prozess schon lief, meldete sich die junge Frau bei der Polizei. Die beiden mutmaßlichen Vergewaltiger schweigen bisher. Die Vernehmung von "Lisa" war begleitet von scharfen Sicherheitsvorkehrungen, etliche Polizeibeamte in Zivil waren zugegen.

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(SZ vom 13.08.2009/alek/sonn)