Wiedereröffnung des LenbachhausesEndlich ein richtiges Museum

Manche finden es abstoßend. Doch Münchens Oberbürgermeister Ude ist vom wiedereröffneten Lenbachhaus überzeugt. Mit dem Erweiterungsbau des Londoner Architekten Norman Foster - umgesetzt in vier Jahren Umbauzeit mit 56 Millionen Euro - sei es erstmals dem Interesse der Besucher gewachsen.

München hat sein Lenbachhaus wieder. Am Dienstagabend wurde das Kunstmuseum nach rund vierjähriger Renovierungszeit wiedereröffnet. Schon bevor der erste Besucher die umgebaute Städtische Galerie betreten durfte, sorgte der Bau für Stirnrunzeln. Zu pompös wirke der gold glänzende Panzer, der alle neu errichteten Bauteile umhüllt. Zu penetrant dominiere der wuchtige Klotz seine Umgebung, kritisierten Passanten und Anwohner.

Auf dem Bild ist der neue - nun endlich barrierefreie - Eingang in die Städtische Galerie zu sehen. Er befindet sich zwischen dem mit Messing verkleideten Neubau und dem früheren Ateliergebäude des Lenbachhauses.

Bild: Alessandra Schellnegger 7. Mai 2013, 21:032013-05-07 21:03:00 © Süddeutsche.de/infu