In der Münchner U-Bahn ist erneut ein gewaltsamer Überfall bekannt geworden. Ein 26-jähriger Student wurde im U-Bahnhof Universität von einem jungen Mann mit einer Bierflasche angegriffen.
Die Negativschlagzeilen reißen nicht ab: Schon wieder wurde ein gewaltsamer Überfall in der Münchner U-Bahn bekannt. Ein 26-jähriger Student wurde bereits kurz vor Weihnachten im U-Bahnhof Universität von einem jungen Mann mit einer Bierflasche angegriffen, wie die Polizei erst am Montag mitteilte. Das Opfer wurde an der Schläfe getroffen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
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Am Bahnsteig der U-Bahn Universität wurde der Student der Tiermedizin von einem unbekannten Mann mit den Worten angesprochen: "Du bist Opfer!" Gleichzeitig schlug der Unbekannte auf den Kopf seines Opfers und versetzte ihm Kniestöße gegen den Oberkörper. Der alkoholisierte Student, der auf dem Nachhauseweg von einer Studentenparty war, versuchte noch den Angreifer auf Distanz zu halten, da zerschlug der Täter eine Bierflasche und stach mit dieser zwei Mal gezielt gegen den Kopf des Studenten.
Dem ersten Stich konnte der 26-Jährige noch ausweichen, der zweite Stich traf ihn jedoch an der linken Schläfe. Dabei erlitt der Student zwei Schnittverletzungen und musste ambulant versorgt werden. Drei Begleiter des Täters standen dabei und sahen bei der Tat teilnahmslos zu. Die Auswertung des Filmes ergab, dass der Täter beim Betreten des U-Bahnhofes, maskiert mit einer Sturmhaube, in Begleitung eines Mannes war. Offenbar trafen sie im Untergeschoss des U-Bahnhofes Universität auf zwei weitere Bekannte, da sie sich begrüßten und unterhielten.
Ein Grund für die Attacke des Angreifers habe nicht bestanden, hieß es. Nach dem Angriff stiegen der Täter und sein Begleiter in die nächste U-Bahn ein und verließen am Odeonsplatz die U-Bahn wieder.
Nach dem Angreifer, dessen Identität noch völlig unklar ist, sucht die Polizei seit dem Vorfall am 21. Dezember vergeblich. Nun haben die Behörden ein Foto aus der Videoüberwachung des Bahnhofs veröffentlicht. Sie hoffen, dass jemand den Täter erkennt.
Die Öffentlichkeit wurde auf Wunsch der Staatsanwaltschaft erst jetzt informiert. Die Vernehmungen von Zeugen und möglichen Tatverdächtigen seien leider bislang ergebnislos geblieben, sagte ein Polizeisprecher. Weitere Details sollten im Laufe des Tages bekannt gegeben werden.
Der Vorfall ereignete sich zeitlich noch vor dem Überfall auf einen 76-jährigen Rentner in der U-Bahn durch zwei Jugendliche. Dieser Fall hatte die Diskussion über Jugendgewalt und den Kampf dagegen ausgelöst.
Wer Hinweise zu den auf den Videoaufnahmen abgebildeten Männer geben kann, wende sich an das Polizeipräsidium München, Kommissariat 123, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle.
(sueddeutsche.de/wib)
Kanzlerin Merkel und die Macht
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macht wie immer nichts....
das kann ja heiter werden, wenn wir den noch 6 Jahre ertragen müssen ;-(
vielleicht liegt es dran, weil die Männer Deutsche waren....
"UBahn Michaelibad ich und ein paar jungs (alle zwischen 25-30) standen um ca. 2 Uhr nachts am Bus. Einer von uns fragt höfflich 3 junge Mädchen"
also wenn ich das Mädchen gewesen wäre, hätte ich auch so gehandelt, denn um 2 Uhr nachts läuft nur noch in Neuperlach Gesindel rum.
und hallo was regen sich hier alle auf weil leute geschlagen werden. in was für einer sauberen Welt lebt Ihr? sowas passiert. mir wurde auch obwohl ich "halb deutscher-halb migrant" bin auf der wiesn von einem deutschen mit einem maßkrug die nase gebrochen, aber habe ich rumgeheult? neinn!!!
sowas gehört dazu im Leben. die Medien nutzen dass nur aus dür die rechtsextremen parteien damit die Wähler bekommen und halb deutschland fällt drauf rein. Eine Woche nach dem Vorfall mit dem Renter, habe ich 2 erwachsene Männer an der Ubahn Stachus (karlsplatz) sich schlägern gesehen. die polizei war auch da. aber wo waren die Medien wo???
Da in dem von aussi2 beschriebenem Fall die genaueren Umstände nicht bekannt sind, ist eine Wertung des Strafmasses nicht möglich. Vielleicht haben die Jugendlichen inzwischen eine Lehre begonnen und so den "Weg zurück" gefunden? In diesem Fall wäre es sicherlich sinnvoller, sie nicht allzu hart zu bestrafen, damit sie die Ausbildungsstelle nicht verlieren und vollkommen abgleiten.
Milde Strafe mögen ein dumpfes Rachgefühl vielleicht nicht befriedigen, aber sie können langfristig im Einzelfall sinnvoller sein als eine drakonsiche Strafe. Im Übrigen gäbe es bei jedem Strafmass unter lebenslänglich immer Leute, denen die Strafe zu gering wäre...
@aussi2: Da das Problem aber schon mehr als 1 Jahrzehnt alt ist haben alle Parteien gepennt. SPD CSU Grüne FDP alle waren schonmal in der regierung. Somit sitzen alle im gleichen Glashaus was das Steinewerfen wieder legitimiert.
Ihr angeführtes Beispiel ist ja ein guter Beweis das es ein Problem gibt und dieses härtere oder auch einfach schnellere Maßnahmen braucht.
Paging